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PatientInnen berichten

Karl Plaimer, Ennsdorf:

Nach einer langen, trüben Zeit scheint nun wieder die Sonne. Eine kurze Leidensgeschichte und der anschließende Erfolg eines Patienten von Dr.Gegenhuber, Orthopäde in Steyr.

Im Herbst 2000 wurde mein erster Bandscheibenprolaps diagnostiziert und konservativ behandelt. Von Jänner bis Juli 2001 wurde ich drei Mal an der selben Bandscheibe operiert. Anhaltende starke Schmerzen begleiteten mich die nächsten Jahre und ich musste deshalb 2002 meinen Beruf als Dipl. Krankenpfleger aufgeben und frühzeitig in Pension gehen.

In dieser Zeit war ich seelisch sehr angeschlagen, ich ging deshalb viel wandern, da ich mir damit immer wieder meinen seelischen Ausgleich schuf. Leider bekam ich beim Wandern auch noch Schmerzen im linken Knie, die Ende des vergangenen Jahres so schlimm wurden, dass ich oft schon nach 10 Minuten Gehzeit umkehren musste und vor Schmerzen kaum zum Auto zurück konnte.

Die ständige Medikamenteneinnahme über Jahre setzte natürlich meinem Magen zu und so entschloss ich mich zu meinem Bekannten Hr.Heinz Prammer, Physiotherapeut in Steyr zu gehen um mir Hilfe zu holen. Dieser riet mir, doch den Orthopäden Hr. Dr.Gegenhuber zu kontaktieren, da für ihn meine Kniebeschwerden so atypisch waren und er gerne einen MR-Befund sehen wollte.

Am 21.Mai 2006 hatte ich den ersten Termin bei Dr.Gegenhuber, wo nach einer sehr genauen und umfangreichen Befragung bzw. Untersuchung ich zur Absicherung seiner Diagnose zur MR - Untersuchung von Knie und Lendenwirbelsäule geschickt wurde. Der MR - Befund ergab einen Innen-Meniskuseinriss und eine ausgeprägte Zyste im linken Knie, weiters eine Lumboischialgie sowie eine ausgeprägte Osteochondrose L5 – L6 und L6 – S1 in meiner Lendenwirbelsäule

Gegen die Ischialgie, hervorgerufen durch Verhärtungen entlang des Ischiasnervs, setzte Dr.Gegenhuber Stosswellentherapie ein, die eine sehr rasche und hervorragende Wirkung zeigte. Waren doch bereits wenige Tage nach der ersten Behandlung die Schmerzen deutlich weniger und zeitweise ganz verschwunden. Dies war für mich ein Zustand, den ich schon mindestens fünf Jahre nicht mehr kannte.

Ich war glücklich über den Erfolg und kann jetzt sagen, dass ich nach weitern zwei Behandlungen, verstärkt durch osteopathische Therapie, schon über ein halbes Jahr fast schmerzfrei bin. „Fast“ deshalb, weil es an mir liegt wie sehr ich meine Wirbelsäule beanspruche. Aber auch hier muss ich erwähnen, dass die Schmerzen nur kurzzeitig auftreten und ich mich rasch wieder erhole, ohne Voltaren einzunehmen zu müssen, was früher unmöglich war.

Beim linken Knie wurde sofort nach sicherer Diagnosestellung und ausführlicher Aufklärung ein OP-Termin im Diakonissenkrankenhaus in Linz organisiert. Die Operation am 8.Juni 2006 von Hr.Dr.Andree aus Urfahr und Hrn. Dr. Gegenhuber arthroskopisch durchgeführt, die Zyste musste von außen entfernt werden, was eine fünf cm lange Narbe nach sich zog und auch den Heilungsverlauf etwas verlängerte.

Doch bereits nach elf Tagen wurde die physiotherapeutische Behandlung bei Hr.Swen Decker in Steyr begonnen und anschießend in seinem Studio mit einem gezielten Gerätetraining und einer wöchentlichen Wirbelsäulengymnastik (Gesunder Rücken) fortgesetzt. Seither trainiere ich ein bis zwei mal wöchentlich, nehme regelmäßig an der Wirbelsäulengymnastik teil und dies mit bestem Erfolg.

Zusammenfassend kann ich jetzt sagen:

Ich bin vom ersten Kontakt bis zum Abschluss der Therapien nach der OP von Dr.Gegenhuber bestens betreut worden. Noch nie vorher wurde ich über meine körperlichen Probleme und mögliche Therapieangebote so ausführlich und umfassend aufgeklärt wie hier, was ich sehr zu schätzen weiß.

Bereits Anfang September konnte ich sieben kleinere Bergtouren in den Karawanken und im Ankogelgebiet, als Krönung die Besteigung des Ankogels 3245m, ohne Beschwerden durchführen. Mitte Oktober erfüllte ich mir meinen Wunsch, den ich mir vor der OP als Ziel gesetzt hatte und durchstieg über den Peternpfad die Gesäusenordwand, stieg weiter auf die Planspitze und wählte als Abstieg den sehr steilen und langen Wasserfallweg. Zugegeben ich hatte die nächsten Tage einen riesigen Muskelkater, war ich doch so steile An- und Abstiege nicht mehr gewöhnt, doch nachher war ich wieder beschwerdefrei. Ich bin seither mehrere Touren mit Freunden gegangen ohne mit größeren Beschwerden kämpfen zu müssen. Eine der Extremsten war die Winterbesteigung am 10.November 2006 auf den Mannsberg, wo wir mehre Stunden durch 40cm bis 80 cm Neuschnee wateten um den Gipfel zu erreichen. Und dies seit einem halben Jahr ohne Voltaren!

Ich hoffe es geht auch in der Zukunft so erfreulich weiter und ich kann noch viele meiner geliebten Berge relativ beschwerdefrei besteigen. Danke für Ihre Hilfe!